Iris

Aus Familienwortschatz

Die Iris (Regenbogenhaut) gehört zur mittleren Schicht der Augapfelwand. Sie reguliert den Lichteinfall zur Netzhaut und fungiert damit als Blende.

Die durch Pigmente gefärbte Iris (durch die Färbung kommt es zu der charakteristischen Augenfarbe) umgrenzt die Pupille (die Sehöffnung) und liegt auf der Netzhaut. Ihre Struktur ist bei jedem Menschen unterschiedlich, jedoch beim Augenpaar in jeder Iris gleich. Als Blende ist sie für die Adaption (Anpassung) an die herrschenden Lichtverhältnisse zuständig: Der Musculus dilator pupillae weitet die Iris bei Dunkelheit (Mydriasis), der Musculus sphincter pupillae zieht sie bei Helligkeit zusammen (Miosis). Auch Angst und Aufregung führen zu erweiterten Pupillen durch die Erregung des Sympathikus.

siehe auch

Quellen

  • H. Lippert, D. Herbold, W. Lippert-Burmester: Anatomie - Text und Atlas, 8. Auflage 2006, Urban & Fischer / Elsevier GmbH, München