Charcotfuß

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Der Charcotfuß oder Charcot-Fuß ist eine lokale Erkrankung des Fußes, bei der Fußknochen brechen, ohne dass die Betroffenen Schmerzen empfinden. 95 % Prozent aller Patienten sind Diabetiker. Von allen Diabetikern leiden ca. 0,15 bis 2,5 % darunter.[1]

Durch eine Polyneuropathie kommt es zunächst zu einer verstärkter Durchblutung, die eine Auswaschung der Knochengrundsubstanz bewirkt. Kommt es dann zum Bruch, spürt ihn der Betroffene häufig durch die Polyneuropathie nicht. Da kein Schmerzempfinden vorhanden ist, belasten viele Betroffene wochenlang den gebrochenen Fuß weiter und konsultieren erst einen Arzt, wenn die (typische) plötzlich auftretende Schwellung zu stark wird und nicht mehr abklingt. Dann wird meist absolute Ruhe verordnet. Wie bei den anderen Krankheiten des diabetischen Fußsyndroms sind weiche, gute Schuhe geeignet, einer Verletzung vorzubeugen.

Im Anfangsstadium gibt es keine radiologischen Hinweise. Langfristig kann eine Amputation des Fußes notwendig sein.[2]


Der Charcot-Fuß ist eine von mehreren Krankheiten, die unter dem Oberbegriff Diabetisches Fußsyndrom zusammengefasst werden. Benannt ist die Krankheit nach dem französischen Neurologen Jean-Martin Charcot.

Optimale Diagnostik und Therapie bieten spezialisierte Fußambulanzen (-Sprechstunden) großer Klinika.

Quellen

Weblinks


WIKIPEDIA Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einem Text, der aus der freien Enzyklopädie Wikipedia übernommen wurde. Eine Liste der ursprünglichen Autoren befindet sich auf der Versionsseite des entsprechenden Artikels.
(Stand: 22. März 2010)


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