Auch das Sudbury-School-Konzept folgt dem demokratischem Schulprinzip unterscheidet sich aber noch einmal grundlegend.

Jeder Schüler kann sich seine Zeit frei einteilen und bestimmt, wann, wie und wo er lernt. Die Unterrichtung bzw. der Unterricht folgt nicht dem Rahmenlehrplan und hält sich kaum an Vorgaben. Es gibt trotzdem Schulregeln. Unter Beachtung dieser ist aber prinzipiell jede Tätigkeit und jedes Tun gleichermaßen wertvoll, anregend und bildend. Es gibt keine Leistungsbewertungen noch wird der Schulalltag dokumentiert oder andersweitig erfasst. Ein wichtiges Mittel in den Sudbury-Schulen ist das Arbeiten mit dem Raum als dritter Erzieher - Erfahrens- und Lernwelt. Die Zimmer sind, z.b. themenorientiert (künstlerisch, musikalisch, sprachlich) hergerichtet.


SchülerInnen lernen voneinander und vor allem miteinander, z.b. durch beobachten. Die Altersmischung ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Kinder sind meist zwischen 4 und 19 Jahren und treffen im Schulalltag, wenn sie denn wollen, regelmäßig und altersübergreifend zusammen. [1]