Transdermal (lat. trans=über, durch; griech. derma=Haut) bezeichnet eine Applikationsart für Arzneiwirkstoffe. Dabei diffundiert der Wirkstoff (als Inhaltsstoff einer Salbe oder eines Pflasters) kontinuierlich über die Haut in den Kreislauf. Vorteile können sein: die Umgehung des Magen-Darm-Traktes (trotzdem kann der Wirkstoff Auswirkungen auf diesen Bereich haben, z.B. Fentanyl) und der Erhalt eines konstanten Wirkstoffspiegels über einen längeren Zeitraum, wenn ein transdermales Pflaster verwendet wird.