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Das Basaliom ist ein bösartiger Tumor, eine Form der Krebserkrankung der Haut. Er geht von den basalen Epidermiszellschichten aus und wird als semimaligne bezeichnet, da er zwar wie ein bösartiger (maligner) Tumor das umliegende Gewebe schädigt (und sogar Knochen infiltrieren kann), aber in der Regel keine Metastasen bildet.

Andere Bezeichnungen für das Basaliom sind: Epithelioma basocellulare, Weisser Hautkrebs (alt Weißer H.); engl.: basal cell carcinoma, baslioma, basal cell epithelioma.

Zu den Risikofaktoren zählen neben einer genetischen Veranlagung vor allem UV-Licht. Daher entstehen Basaliome meist an Stellen, die viel der Sonne ausgesetzt sind, wie Gesicht, vor allem auf der Nase, dem Nacken sowie auf dem dünnbehaartem Kopf. Basaliome sollten chirurgisch frühzeitig im Ganzen entfernt werden, um Schädigung tieferer Schichten zu vermeiden. Rezidive sind möglich, jedoch sind Metastasen, also Versprenungen im Körper, beim Basaliom nie beobachtet worden.

Formen

Man unterscheidet sechs verschiedene Formen:

  1. knotiges, solides Basaliom,
  2. oberflächliches Basaliom (auch: Rumpfhautbasaliom),
  3. pigmentiertes Basaliom (Vorsicht: kann mit einem malignen Melanom verwechselt werden),
  4. sklerosierend wachsendes Basaliom,
  5. exulzerierend wachsendes Basaliom (auch: Ulcus rodens) und
  6. destruierend wachsendes Basaliom (auch: Ulcus terebrans).

Ursache

Vor allem UV-Strahlung wird auf den "Sonnenterassen" des Gesichtes, aber auch Lippe, Stirn und Ohrmuscheln als Ursache Nummer eins gewertet.

Symptome

  • Rote, erhabene Stellen, die sich vergrößern
  • Perlschnurartiger Rand
  • Infiltratives Wachstum
  • Das Basaliom kann auch als Ulcus auftreten
  • Keine Metastasierung
  • Langsam wachsend

Therapie

  • Operative Entfernung mittels mikroskopisch kontrollierter Chirurgie (MKC) ist heute an Universitätskliniken und dermatologischen Kliniken die Therapie der Wahl.
  • Röntgenbestrahlung

Nicht verwechseln

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