Sulfonylharnstoff: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 30. Januar 2014, 19:45 Uhr
Sulfonylharnstoffe regen die Bauchspeicheldrüse zu einer vermehrten Abgabe des Insulins an. Sulfonylharnstoffe haben einen positiven Einfluss auf die Mikroangiopathie. Sulfonylharnstoffe verstärken die Gefahr einer Unterzuckerung.
Sulfonylharnstoff-Verbindungen
Indikation
Wirkweise
Steigerung der Insulinfreisetzung aus den B-Zellen des Pankreas (Wirkvoraussetzung: Der Körper kann noch Insulin produzieren)
Kontraindikation
- Diabetes mellitus Typ I,
- Z.n. Pankreasresektion,
- diabetisches Koma und Präkoma,
- Ketoazidose,
- Nierenfunktionsstörungen (da Ausscheidung über die Nieren),
- schwere Leberfunktionsstörungen,
- Schwangerschaft und Stillzeit.
Nebenwirkungen
- Hypoglykämien,
- Gastrointerstinale Symptome,
- Alkoholunverträglichkeit,
- Blutbildveränderungen,
- RR Steigerung
Wechselwirkungen
- Bei zusätzlicher Gabe von Chemotherapeutika, Analgetika oder β-Blockern können Interferenzen auftreten.
- Hypoglykämien mit evtl. tödlichem Ausgang können die Folge sein.