Mit Sozialisation meint man die Erziehung eines Menschen in Abhängigkeit von seiner Umwelt, also nicht nur der Eltern, Schule und Freunde, sondern alle Lebenumstände der Umwelt, denen der Mensch ausgesetzt ist. Erwin Böhm bezeichnet dies auch als das "Milieu", in dem ein Mensch aufgewachsen ist und geprägt wurde.


Unterteilung

Die Sozialisation stellt auch die erste der sieben Interaktionsstufen nach Böhm dar und wird unterschieden in die

  • primäre Sozialisation (durch das Milieu, die Familie und die nähere Umgebung)
  • sekundäre Sozialisation (durch Kindergarten, Schule und gleichaltrige Freunde)
  • tertiäre Sozialisation (durch Arbeitskollegen, Vorgesetzte)

Während der sekundären Sozialisation wird auch das Daheim-Gefühl geprägt.



Sozialisation ist ein Prozess durch den ein Individuum zum Mitglied einer Gesellschaft wird, in dem es die gewünschten Einstellungen, Verhaltensweisen und Rollen der Gruppen, denen es angehört, erlernt und übernimmt.

Beispiele früherer Sozialisation

  • um 1920: Was war früher normal - Lebensbedingungen und andere Einflüsse auf die Sozialisation damals junger Menschen.


Literatur

  • Dieter Claessens: Familie und Wertsystem. Eine Studie zur zweiten sozio-kulturellen Geburt des Menschen, 4. Aufl. 1978
  • Matthias Grundmann: Sozialisation. Skizze einer allgemeinen Theorie. UTB, Konstanz: UVK 2006
  • Klaus Hurrelmann: Einführung in die Sozialisationstheorie. Beltz Verlag, 9. Aufl., Weinheim und Basel 2006
  • Klaus-Jürgen Tillmann: Sozialisationstheorien. Eine Einführung in den Zusammenhang von Gesellschaft, Institution und Subjektwerdung. Rowohlts Enzyklopädie. 13. Auflage. Reinbek bei Hamburg 2004, ISBN 3-499-55476-3

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