Der Begriff Symptom ist aus dem Griechischen abgeleitet und bedeutet soviel wie vorübergehende Eigenschaft. Im medizinischen Sprachgebrauch ist ein Symptom ein Anzeichen/Hinweis auf eine bestimmte Krankheit (Krankheitszeichen) oder auch auf Begleiterscheinung(en) von Arzneimittelwirkung(en).

Der Begriff Symptom wird also verwendet, um die für eine bestimmte Krankheit typischen Reaktionen des Körpers zu bezeichnen. Das Erkennen, Beschreiben und Zuordnen von Symptomen ist die Voraussetzung für die Diagnose. Bei Begleiterscheinungen von Arzneimitteln spricht man eher von Wirkung oder Neben- bzw. unerwünschter Wirkung, aber auch z.B. von Symptomen der Überdosierung.


Man unterscheidet zwei Formen von Symptomen:

  • 1. Subjektive Symptome: können nur vom Patient wahrgenommen werden, z.B. Schmerzen, Juckreiz, Müdigkeit (man kann aber Auswirkungen der Symptome von außen beobachten, z.B. das Kratzen bei Juckreiz)
  • 2. Objektive Symptome: können von außen beobachtet, evtl. gemessen werden, z.B. Rötung, Ausschlag, Fieber


Man spricht dann von Leitsymptomen, wenn nach ihnen bereits eine relativ sichere erste Zuordnung zu einer Diagnose möglich ist.

Siehe auch