Unter Triangulation versteht man die Betrachtung eines Forschungsgegenstandes von mehreren Seiten, um dadurch der Wahrheit näher zu kommen und die Glaubwürdigkeit der Forschungsresultate zu erhöhen. Ursprünglich stammt das Wort aus der Landvermessung, der angewandten Geometrie, als Methode Entfernungen zu bestimmen. Dreiecks-Satz usw.

Eine Grundannahme der Triangulation besteht darin, dass die kombinierten Verfahren zwar unterschiedlich, aber gleichrangig sind. Die Triangulation festigt damit nicht nur die Glaubwürdigkeit, sondern kann auch zur gegenseitigen Ergänzung eingesetzt werden, um mit den verschiedenen Methoden den selben Untersuchungsgegenstand aus unterschiedlichen Richtungen zu erfassen und ein vollständigeres Bild zu erhalten.


Vier Arten von Triangulation (Denzin 1989)

1. Datenquellen-Triangulation:

In die Studie werden verschieden Arten von Quellen miteinbezogen und ausgewertet - zum Beispiel Interviews, Beobachtungen und Tagebücher.

2. Triangulation nach Untersuchenden:

Die Datenerhebung, Analyse, Interpretation und Diskussion wird von mehreren Forschenden durchgeführt und die Ergebnisse von mehreren Expertinnen und Experten bestätigt.

3. Theorie-Triangulation:

Es werden verschiedene Theorien und Erklärungsansätze verwendet, um die Forschungsresultate auszulegen.

4. Methoden-Triangulation:

Der Forschungsgegenstand wird mit verschiedenen Methoden (z.B. qualitativen Interviews, Beobachtungen, Messungen, etc.) untersucht.



siehe auch

Gütekriterien

Quellen

  • Polit, D.F., Tatano Beck, Ch., Hungler, B.P. (2004) Lehrbuch Pflegeforschung. Hans Huber