Mit Hilfe der Methode der "Verblindung" versucht man in Forschungsprojekten die "unbewusste Beeinflussung" der Daten durch die Teilnehmer oder die Studienleiter und deren HelferInnen bzw. einen Placeboeffekt auszuschließen. Denn das Wissen um die zugeteilte Therapie kann den Verlauf und die Bewertung der Ergebnisse beeinflussen, insbesondere bei subjektiven Zielkriterien (z.B. Schmerzen, Zufriedenheit).

Für die Probanden heißt dies z.B., dass sie nicht wissen (dürfen), ob sie der Interventions- oder Kontrollgruppe zugeordnet wurden.

Selbes trifft für die Datenerheber und -auswerter zu. Auch sie wissen nicht, ob sie derzeit Daten bei Probanden der Interventions- oder Kontrollgruppe erheben bzw. auswerten.

"Verblindet" werden können:

  • die Probanden
  • die "Einteiler", welche die Probanden der Interventions- oder Kontrollgruppe zuordnen
  • die Datenerheber
  • die Auswerter
  • die Autoren (Publikation)

Ein anderes Wort dafür könnte "Anonymisierung" sein, das allerdings nicht alle Aspekte der Methode abdeckt.

Arten

  • blind: der Patient weiß nicht, in welchem Studienarm er ist
  • doppelblind: Patient und Arzt kennen die Zuteilung nicht

Es ist jedoch nicht zwingend so, das einfache Verblindung dafür steht, dass der Patient verblindet wurde. Es kann ebenso eine einfache Verblindung sein, wenn nur der Arzt/Therapeut bzw. der Auswerter verblindet wurde.

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