Zweifel (aus dem germanischen "twîfla" ['doppelt', 'gespalten', 'zweifach', 'zwiefältig']) ist einerseits ein emotionaler Zustand und wird als Unsicherheit in Bezug auf Vertrauen, Taten, Entscheidungen, Glauben oder Behauptung bzw. Vermutung von Tatsachen (ein in sich widersprüchliches Konstrukt) bezeichnet. Seit der Aufklärung (als Geschichtsepoche) wurde der Zweifel andererseits mehr und mehr aufgewertet und gilt seither als Voraussetzung allen Erkenntnisfortschritts.

Ein zunächst widersprüchlich klingender Satz hat durchaus seine Berechtigung:

Die Bedingung der Möglichkeit von Zweifel ist der Glaube an (eine) Wahrheit.

Siehe auch

Literatur

  • Elisabeth Walther (Hrsg.): Die Festigung der Überzeugung und andere Schriften. Ullstein, Frankfurt/Main 1985, ISBN 3-548-35230-8

Weblinks


WIKIPEDIA Hinweis: Dieser Artikel basiert auf einem Text, der aus der freien Enzyklopädie Wikipedia übernommen wurde. Eine Liste der ursprünglichen Autoren befindet sich auf der Versionsseite des entsprechenden Artikels.
(Stand 24. Jan. 2009)