Das Übergabebuch war früher eine Art Merkbuch, in das alle Informationen einer Schicht eingetragen wurden, die bei der mündlichen Übergabe an die nächste Schicht weitergegeben werden sollten. Dadurch enthielt es in chronologischer Folge Informationen zu verschiedenen Patient-/Heimbewohnerinnen, deren Pflege und anderen Stationsabläuzfen. Es war vergleichbar mit einem Tagebuch. In manchen Einrichtungen verwendeten die Schichten unterschiedliche Farben, so dass z. B. alle Einträge der Nachtwachen durch ihre rote Farbe sofort ins Auge sprangen.

Besonders beliebt waren natürlich die Übergaben, in denen vorgelesen werden konnte: k. b. V. (= keine besonderen Vorkommnisse).

Stationäre Pflege

Die maßgebliche Dokumentation über den einzelnen Patienten war die ärztliche Krankenakte. Das Übergabebuch war also ein Teil des Dokumentationswesens in einem Krankenhaus oder Pflegeheim, aus dem aber nur einzelne, mehr oder minder systematische Berichte über den Pflegeverlauf einer Person zu entnehmen waren.

Übergabebücher waren etwa bis in die 1980er Jahre verbreitet. Um Doppeleinträge zu vermeiden und zur konsequenten individuellen Pflegeorganisation wurden sie damals oder spätestens in den 1990er Jahren abgeschafft.

Ambulante Pflege

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Zitate:

Wir haben in unserm Tresor ein Übergabebuch ebenfalls für die wichtigen sachen die alle ...
Wir verwenden ein Übergabebuch in dem alle wichtigen Ereignisse - Der jeweilige Mitarbeiter bekommt bei Dienstübergaben nur die Info, die er tatsächlich für seine Patiententour benötigt. Übergreifende Informationen werden in Teambesprechungen gegeben. Eine schriftliche Übergabe gibt es im Übergabebuch. Auch hier werden nur wesentliche Informationen eingeschrieben. Bei Antritt der Dienstzeit ist jeder Mitarbeiter verpflichtet, in das Übergabebuch auf Station zu schauen.

Siehe auch

en:Care documentation