Überwachungsmonitor

Unter Monitoring versteht man die intensive Überwachung eines Patienten, meist auf einer Intensivstation. Dabei werden verschiedene Parameter, je nach Notwendigkeit, erhoben:


Invasive Methoden

Zur Überwachung ist ein invasiver Eingriff nötig, wie zum Beispiel bei der direkten Blutdruckmessung oder der ZVD-Kontrolle. Unter invasiv versteht man das in den Körper eindringende Eingreifen. Nach dem Gesetz stellt dies den Straftatbestand der Körperverletzung dar, falls der Patient der Maßnahme nicht zugestimmt hat. Den Verzicht auf solche Maßnahmen bezeichnet man als "nicht-invasiv":

Nicht-invasive Methoden

Hierbei können unterschiedliche Vitalparameter erhoben werden, wozu kein invasiver Eingriff notwendig ist. Zu nennen sind hier vor allem:

  1. EKG-Ableitung
  2. Herzfrequenz
  3. Atemfrequenz
  4. Sauerstoffsättigung (SpO2-Messung, Pulsoximetrie)
  5. Kohlenstoffdioxidkontrolle (Messung der CO2-Konzentration, Kapnometrie)
  6. indirekte Blutdruckmessung
  7. Temperaturkontrolle (rektal oder über einen Blasenkatheter manchmal auch durch aufklebbare Temperatursonden)


Die Überwachungsgeräte lassen es zu, sogenannte Alarmgrenzen einzustellen. Fällt einer der gemessenen Werte unter oder über die jeweilige Grenze, gibt der Überwachungsmonitor einen Alarmton von sich. Solche Ereignisse können dann EDV-technisch dokumentiert werden.




Im Rahmen von klinischen Studien versteht man unter diesem Begriff, den Besuch eines Prüfzentrums (Prüfarzt) eines Mitarbeites eines Pharmaunternehmens oder beauftragen Firmen, bei dem z.B. die vorgenommenen Einträge im CRF mir den Quell-Daten (source data - z.B. Patientenakte, Laborberichte) überprüft werden (source data verification [SDV]).

siehe auch