Der Begriff Persönlichkeitskompetenz wird oft wie ein Oberbegriff zur Zusammenfassung von Teileigenschaften einer Person verwendet.

Beispiel:

  • Die Krankenschwester Frau Janine Müller geht offen auf Menschen zu
  • … sie kann mit Kritik umgehen
  • … sie kennt ihre Grenzen
  • … sie ist kompetent

Das heißt, der Begriff beschreibt vor allem kommunikative Fähigkeiten oder mehr generelle Eigenschaften einer Person im Gegensatz oder in Ergänzung zu ihrer Fachkompetenz.

Sozialkompetenz

Beispiel:

  • Altenpfleger Herr Peter Meier arbeitet gerne im Team
  • er gibt Informationen korrekt weiter
  • er hält sich an Absprachen
  • er fördert Kontakte unter den Bewohnern


Fachkompetenz

Beispiel:


Methodenkompetenz

Beispiel:

  • Krankenpfleger Herr Bernd Schuster gestaltet die Stationsabläufe mit
  • Er zeigt gute Fähigkeiten in der Gesprächsführung
  • passt seine pflegerischen Handlungen den Bedürfnissen der Patienten an


ökologisch-systemische Kompetenz

Beispiel:

  • Altenpflegerin Frau Angelika Meier setzt sich mit ethischen und moralischen Werten auseinander
  • sie setzt Material wirtschaftlich ein
  • sie kann sich kritisch mit den eigenen Grenzen auseinander setzen


Verfahren zur Ermittlung der Persönlichkeitskompetenz

Der MBTI – Myers-Briggs Typenindikator

Der MBTI ist eine Typenlehre, welche auf den Schweizer Psychiater Carl Gustav Jung zurückzuführen ist. Es wird hauptsächlich bei Jugendlichen über 16 in den USA angewendet und hat das Potenzial, grundlegende Persönlichkeitsdimensionen zu identifizieren. Fokus der Untersuchung sind die Wahrnehmung verschiedener Sachverhalte sowie die persönliche Urteilsfällung.


Freiburger Persönlichkeitsinventar

Das Freiburger Persönlichkeitsinventar ist ein aus den 70er Jahren stammender Persönlichkeitstest, bei dem durch einen gezielten Fragebogen verschiedene Charaktereigenschaften abgefragt werden. Die Antworten werden hinsichtlich 12 Skalen ausgewertet. Dazu gehören u.a. Lebenszufriedenheit, Leistungsorientierung, Agressivität und Extraversion.

Quellen