Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der TU Dresden, bzw. Universitätsklinikum „Carl Gustav Carus“ Dresden oder kurz Uniklinikum Dresden, ist das Krankenhaus der Maximalversorgung im Osten von Sachsen. Wie der Name sagt, ist der Standort die Stadt Dresden. In der ärzlichen Ausbildung hat es eine ca. 250jährige Geschichte.

Zahlen zum Klinikum

(Zahlen aus 2009)

  • Stationäre Patienten: 51.500
  • Ambulante Patienten: 187.000
  • 21 Kliniken, 3 Institute und 6 Interdisziplinäre Zentren
  • 1.200 Betten und 130 Tagesplätze
  • 700 fest angestellte Ärztinnen und Ärzte
  • 1.600 Krankenschwestern und -pfleger

Geschichte

Die Geschichte des Dresdner Klinikums in wenigen Marksteinen:

  • 1748 wird vom König in Dresden das „Collegium medico chirurgicum“ (Militärarztausbildung) gegründet.
  • 1815 wird von König Friedrich August I. nun die Chirurgisch-Medicinische Akademie gegründet, die so etwa 50 Jahre besteht. Carl Gustav Carus, heutiger Namensgeber des Uniklinikums, lehrte hier als Professor für Geburtshilfe.
  • ab 1901 wird das umgewidmete Stadtkrankenhaus Dresden-Johannstadt mit den vier Abteilungen Chirurgie, Innere Medizin, Augen- und Frauenheilkunde eröffnet.
  • Nach 1945 werden stark beschädigte Teile des Klinikums in gleicher Form und Pavillon-Bauweise wieder errichtet.
  • 1954 wird im Johannstädter Krankenhaus wieder eine Medizinische Akademie zur klinischen Ärzteausbildung gegründet.
  • 1993: nach der Wende werden Uniklinikum (Anstalt des öffentlichen Rechts) und Medizinische Fakultät in rechtlich getrennte Einrichtungen überführt.

Krankenpflegeausbildung

2010 sind erstmals Online-Bewerbungen für die Krankenpflegeausbildung möglich.

Weblinks