Grundlage des Wissens in der Pflege

  • Das Gesamtwissen eines Pflegenden umfasst folgenden vier Bausteine:
    • Empirie: Forschungsgestützes Wissen
    • Intuition: Aus dem Bauch heraus das Richtige entscheiden
    • Persönliches Wissen: Aus Schulen, Alltag, Erfahrungen und Erziehung mitgebrachtes Wissen
    • Ethik: Moral vorstellungen: Was ist richtig, was ist falsch.

Alltagswissen

Alltagswissen entsteht durch Erfahrungen, die wir im Alltag machen.

Alltagswissen:

  • ist subjektiv / individuell (für andere nicht unbedingt nachvollziehbar)
  • ist nicht verallgemeinerbar
  • dient zur Orientierung in der Welt
  • wird unsystematisch hergeleitet
  • entsteht durch Bewährung
  • routiniert, unbewusst (Reflexion im "Sonderfall" oder spätere Reflexion)

Wissenschaftswissen

Wissenschaftswissen entsteht aus der Empirie

Wissenschaftswissen:

  • ist objektiv (intersubjektiv)
  • ist wissenschaftlich genutzte Erfahrung
  • dient dem Verstehen und Erklären der Welt
  • ist Rekonstruktion der Wirklichkeit
  • wird systematische hergeleitet und überprüft


Wissen wird in Form von Theorien ausgedrückt. Theorien sind logische Aussagen über einen Sachverhalt. Theorien sind so formuliert,das man überprüfen kann,ob sie richtig oder falsch sind. Es gibt zu derselben Sachlage unterschiedliche Theorien,die alle richtig sind.

Literatur

  • Kämmer, K.; Sirsch, E. (2005) "Neues Wissen, neues Handeln" in Altenpflege 09-2005, S.40-42

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