Diurese

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Diurese

Diurese ist die physiologische Harnausscheidung.

Sie erfolgt über Nieren und Harnwege, mit ca. 1,5 bis 2,0Liter Urinausscheidung pro Tag.

Die Diurese trägt zur Entgiftung des Körpers bei, außerdem wird der Wasser- und Elektrolythaushalt reguliert.

Therapeutisch kann die Diurese durch die Gabe harntreibender Mittel, sogenannter Diuretika verstärkt werden, zum Beispiel bei der Behandlung von Ödemen. Bei Lungenödemen kann der Einsatz von starken Diuretika das Leben des Patienten retten.

Bei Intensivmedizinischen Entgiftungsmaßnahmen kann die forcierte Diurese durchgeführt werden, um giftige und wasserlösliche Substanzen durch eine hohe Harnproduktion aus dem Organismus zu entfernen.


siehe auch